Gesundheit bei DobermännernGesundheit bei Dobermännern
Austria Dobermann Austria Dobermann Austria Dobermann

Gesundheit

Wie bei allen Rassen sind auch beim Dobermann einige Krankheiten vorhanden.

Je nach Land, in welchem sich der Züchter befindet, werden unterschiedliche Untersuchungen der Zuchthunde vorgeschrieben. Diese entnehmt ihr beim jeweiligen Landesverband auf dessen HP, meist unter Zucht zu finden.

Schon sehr jung lassen wir bei unseren Hunden Blut abnehmen um sie auf van Willebrand, eine Bluterkrankheit, untersuchen. Es gibt auch die Möglichkeit mittels Bluttest die Dillute Bestimmung machen zu lassen. Dies wird jedoch nur bei Zuchttieren notwendig sein, denn es handelt sich hier um die Abklärung, welche Fellfarbe das Tier vererben würde. Auch die Schilddrüsenwerte lassen wir so ermitteln, denn eine Schilddrüsenunterfunktion sollte rechtzeitig erkannt werden.

Wir lassen unsere Hunde jährlich in München an der LMU auf DCM untersuchen. Erst werden die Hunde in einem extra Raum von Studenten untersucht und die Vorbesprechung gemacht. Anschließend geht es zur eigentlichen Untersuchung. Hier wird Blut abgenommen (Schilddrüsenwerte, Tropinin I, …), ein Kurzzeit EKG gemacht und dann kommen die Hunde in Seitenlage auf einen speziellen Tisch wo das Herz geschallt wird. Hier kann man schon erkennen ob die Herzklappen schließen und es wird das Herz ausgemessen und mit dem Faktor Gewicht errechnet ob es sich in normaler Größe befindet. Anschließend werden dem Hund seitlich am Brustkorb kleine Stellen ausrasiert an welchen die Elektroden das 24 h EKG befestigt werden. Dies wird dann alles verpackt und mittels einer speziellen Weste befestigt. 24 h später baut man dieses Holter dann selbst ab und retourniert es.

Außerdem haben wir auch Blut nach Hannover geschickt. Dort wird derzeit an einem speziellen Gentest gearbeitet welcher das betroffene Gen isolieren soll. HD, ED und Spondylose lassen wir ab ca 15 Monaten mittels röntgen abklären. Wir führen unsere Hunde im Sport und nur ein gesunder Hund darf und soll belastet werden. Den Kopftremor sieht man beim Dobermänner seltener und er kommt in unterschiedlichen Schwerefällen vor.

Auch ein Kreuzbandriss kann vorkommen, wie wir leider schon selbst erfahren mussten. Bei uns ist die OP mittels TPLO Technik sehr gut verlaufen und dank der Physiotherapie konnten wir das Bein wieder vollständig belasten. Speziell im Schutzhundesport sind auch Bandscheibenvorfälle und Vorwölbungen keine Seltenheit. Diese kann man oft nur mittels eine in Vollnarkose durchgeführten MRI erkennen. Die Behandlung reicht bei leichten Fällen von Schonung und Physio bis hin zu einer schwierige OP.


DCM

Derzeit ist beim Dobermann leider DCM ( Dilatative Kardiomyopathie ) eine weit verbreitete Krankheit welche leider schon in frühen Jahren zum Herztod führen kann. Deshalb ist es anzuraten nur bei Züchtern zu kaufen welche ihre Hunde  jährlich (am besten kurz vor dem Deckakt)  mittels Herzultraschall und 24 h EKG untersuchen lassen. Dies kann man bei jedem Kardiologen machen lassen, es empfiehlt sich jedoch Ärzte des CC Kreises auszuwählen. Diese haben meist größere Erfahrungen mit der Rasse und den Untersuchungen.

Wir lassen unsere Hunde jährlich in München an der LMU untersuchen. Erst werden die Hunde in einem extra Raum von Studenten untersucht und die Vorbesprechung gemacht. Anschließend geht es zur eigentlichen Untersuchung. Hier wird Blut abgenommen (Schilddrüsenwerte, Tropinin I, …), ein Kurzzeit EKG gemacht und dann kommen die Hunde in Seitenlage auf einen speziellen Tisch wo das Herz geschallt wird. Hier kann man schon erkennen ob die Herzklappen schließen und es wird das Herz ausgemessen und mit dem Faktor Gewicht errechnet ob es sich in normaler Größe befindet. Anschließend werden dem Hund seitlich am Brustkorb kleine Stellen ausrasiert an welchen die Elektroden das 24 h EKG befestigt werden. Dies wird dann alles verpackt und mittels einer speziellen Weste befestigt.

24 h später baut man dieses Holter dann selbst ab und retourniert es. Außerdem haben wir auch Blut nach Hannover geschickt. Dort wird derzeit an einem speziellen Gentest gearbeitet welcher das betroffene Gen isolieren soll.


van Willebrand Syndrom

 
Die von Willebrand Erkrankung (vWD) ist die häufigste vererbte Blutgerinnungsstörung von unterschiedlichem Schweregrad, die aus einem defekten oder gar fehlenden von Willebrand Faktor (vWF) im Blut resultiert. Der vWF ist ein wichtiger Faktor der Blutgerinnung. Ein fehlender oder defekter vWF hat zur Folge, dass betroffene Tiere bei Verletzungen sehr lange nachbluten und u.U. verbluten können. Die Blutungen betreffen Schleimhautoberflächen, verschlimmern sich durch physischen und psychischen Stress und andere  Krankheiten.

Laut aktueller Literatur und Forschung wird der Typ 1 der von Willebrand Erkrankung autosomal dominant mit extrem variabler Penetranz und Ausprägung vererbt. Demzufolge kann ein der Hund homozygot für das intakte Gen, homozygot für das mutierte Gen oder heterozygot sein. Typ 1 kommt häufig beim Dobermann vor. Homozygot (reinerbig) für das intakte Gen, keines der beiden Allele ist betroffen) betroffene Hunde zeigen keine klinischen Symptome und geben an ihre Nachkommen nur das intakte Gen weiter. Homozygot für das intakte Gen = Erbgesund. Für die weitere Zuchtverwendung bedeutet dies keinerlei Einschränkungen.

Homozygot (reinerbig) für das mutierte Gen, beide Allele sind betroffen, betroffene Hunde sind in der Lage, maximal 10-20 % des normalen von Willebrand Faktors zu produzieren. Je nach produzierter Menge kann der Schweregrad der Erkrankung, auch innerhalb einer Familie, extrem variieren. Dabei kann das klinische Bild von leichten Blutungen bis zu lebensbedrohlichen Blutverlusten reichen. Hier spielen neben der Menge an vWF auch weitere Faktoren eine Rolle. Diese Hunde geben das defekte Gen an ihre Nachkommen weiter. Homozygot für das mutierte Gen = Erbkrank. Diese Hunde sollten in der Zucht keine Verwendung finden und ausgeschlossen werden.

Heterozygot (mischerbig) eines der beiden Allele ist betroffen, von der Mutation betroffene Hunde können in seltenen Fällen, meist erst in höherem Alter eine verstärkte Blutungsneigung zeigen, können aber auch klinisch unauffällig sein. Sie geben das betroffene Allel mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an ihre Nachkommen weiter. Heterozygot für das defekte Gen = Mischerbig (ein Allel betroffen, ein Allel gesund). Bei einer weiteren Zuchtverwendung muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Anlageträger nicht mit einem weiteren Anlageträger oder einem nicht getestetem Hund verpaart werden.

Man unterscheidet drei verschiedene Formen dieser Erkrankung, wobei Typ 3 vWD die schwerste Form darstellt.

Typ 1

  • Vererbung autosomal dominant
  • quantitativer Mangel des vWF
  • milde Symptomatik, Ausbildung großflächiger Hämatome, langanhaltende Blutungen nach operativen Eingriffen möglich
  • nahezu normales Leben möglich
  • Scotch Terrier, Dobermänner, Deutscher Pinscher, Pudel, Welsh Corgi


Typ 2

  • tritt weniger häufig auf
  • Vererbung: autosomal-rezessiv
  • wird in der Regel durch qualitative Defekte des Willebrand-Faktors ausgelöst
  • betroffen sind German Shorthaired Pointer Hunde


Typ 3

  • klinisch am schwersten verlaufende, jedoch auch seltenste Form
  • wird autosomal rezessiv vererbt
  • tritt z.B. beim Scotch Terrier auf
  • die Erkrankung verläuft meist tödlich


Mit Hilfe des Gen-Tests können nicht nur betroffenen Hunde eindeutig diagnostiziert werden, sondern auch die sogenannten Anlageträger.
Als Anlageträger werden diejenigen Hunde bezeichnet, die nur auf einem Chromosom  das entsprechend mutierte Gen tragen, selber aber keine Krankheitssymptome zeigen. Solche Hunde geben das defekte Gen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Werden nun zwei Anlageträger miteinander verpaart, besteht die Gefahr, dass einige der Nachkommen von der von Willebrand Erkrankung betroffen sind. Bisher wurden erkrankte Hunde oder Anlageträger durch problembehaftete Antigentests (ELISA) diagnostiziert. Wesentlich sicherer sind allerdings DNA-Tests da mit ihnen der Erbfehler direkt nachgewiesen werden kann und eine sichere Identifizierung von erkrankten, Anlageträger und gesunden Hunden möglich ist.


Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist eine häufig auftretende Hormonerkrankung beim Hund. Die Schilddrüse ist ein hormonproduzierendes Organ, das lappenförmig rechts und links der Luftröhre (Trachea) am Hals des Hundes liegt. Die Schilddrüsen-Hormone (Thyroxin = T4, Trijodthyronin = T3) regulieren im Körper den Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und haben somit eine zentrale Rolle bei allen Körperfunktionen. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen wirkt sich auf fast alle Organe des Hundes aus.

Eine Schilddrüsenunterfunktion beim Hund kommt häufiger bei großen Rassen vor. Experten vermuten, dass einige Rassen, wie der Golden Retriever und der Dobermann, anfälliger für eine Hypothyreose sind.

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse des Hundes nicht ausreichend Schilddrüsenhormon Thyroxin. Die häufigsten Ursachen sind eine Entzündung der Schilddrüse (lymphozytäre Thyreoiditis) und die Zurückbildung der Schilddrüse ohne bekannte Ursache (idiopathische Atrophie). Es wird vermutet, dass die Schilddrüsenentzündung autoimmun bedingt ist, das heißt dass körpereigene Antikörper das Schilddrüsengewebe des Hundes angreifen. Andere mögliche Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund sind Jodmangel, Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Schilddrüsen-Tumoren, die operative Entfernung der Schilddrüse sowie eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion.

Die Schilddrüsenunterfunktion beim Hund kann sich mit vielen Symptomen äußern. Durch den Mangel an Schilddrüsenhormonen wird der Hund träge, müde und nimmt zu. Sein Haarkleid wird dünner, stellenweise tritt Haarausfall auf, die Ohren können entzündet sein. Alle Organe sind von dem Schilddrüsenhormon-Mangel betroffen: Der Herzschlag des Hundes wird langsamer, es kann zu Muskelkrämpfen und Lähmungen sowie zu Magen-Darm-Beschwerden kommen.

Ursachen:

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund produziert die Schilddrüse nicht genügen Schilddrüsen-Hormone. Zwei Ursachen sind häufig: So kann die Schilddrüse entzündet sein (lymphozytäre Thyreoiditis) oder sich ohne erkennbaren Grund zurückbilden (idiopathische Atrophie). Experten vermuten, dass die Entzündung der Schilddrüse autoimmun bedingt ist, das heißt dass körpereigene Antikörper das eigene Schilddrüsengewebe des Hundes angreifen.

Die Schilddrüsenunterfunktion kann beim Hund auch angeboren sein. Oftmals werden die Welpen dann bereits tot geboren oder bleiben in der Entwicklung weit hinter ihren Wurfgeschwistern zurück. Auch Tumoren der Schilddrüse sowie Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) können eine Schilddrüsenunterfunktion beim Hund hervorrufen. Bestimmte Medikamente oder auch schwere Erkrankungen führen gelegentlich ebenfalls zu einer Schilddrüsen-Unterfunktion beim Hund (Euthyreot Sick Syndrom).

Symptome:

Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund kann sich mit vielen Symptomen äußern. Die Krankheit entwickelt sich schleichend, somit sind die Symptome zum Beginn nur schwach ausgeprägt. Da die Schilddrüsenhormone eine zentrale Rolle im Fett-, Zucker- und Eiweißhaushalt des Hundes einnehmen, sind sie an fast allen Funktionen der Organe beteiligt.

Folgende Symptome können bei einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund auftreten:

  • Der Hund kann müde und träge sein und sich weniger bewegen. Oftmals nimmt er an Gewicht zu.
  • Ein Hund mit Schilddrüsenunterfunktion wird empfindlich gegenüber Kälte.
  • Das Haarkleid wird dünner, es kann zu teilweisem oder komplettem Haarausfall (Alopezie) kommen. Oft treten Ohrentzündungen auf. Die Haare am Schwanz können ausfallen, sodass dieser aussieht wie ein „Rattenschwanz“.
  • Die Haut ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion trocken und neigt zu Entzündungen, stellenweise ist sie verdickt. Im Kopfbereich kann dies zu einem „traurigem Gesichtsausdruck“ führen.
  • Auch die Fortpflanzung kann bei einer Schilddrüsenunterfunktion betroffen sein. So werden die Hoden beim Rüden oft kleiner, während bei der Hündin die Läufigkeit ausbleibt oder die Blutung länger andauert.
  • Es kann zu Schwäche, Lähmung oder unkoordiniertem Laufen kommen.
  • Der Herzschlag des Hundes ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist oft verlangsamt oder unregelmäßig.
  • Verstopfung oder Durchfall können ebenso auftreten wie eine Störung der Speiseröhren-Bewegungen.
  • Weitere mögliche Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund sind Blutarmut und Blutgerinnungsstörungen.

 
Diagnose:

Der Tierarzt diagnostiziert eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund durch eine Blutuntersuchung. Zunächst bestimmt er den Schilddrüsenhormonwert (Thyroxin T4) im Blut. Dieser ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion des Hundes niedriger als normal.

Besteht der Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion, führt der Tierarzt einen Schilddrüsen-Funktionstest durch. Hierbei verabreicht er dem Hund ein Hormon, welches bei einer gesunden Schilddrüse bewirkt, dass die Schilddrüse mehr Schilddrüsenhormon freisetzt (es käme dann zu einem Anstieg von T4 im Blut des Hundes). Damit lässt sich prüfen, ob die Schilddrüsenhormone niedrig sind, weil eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, oder ob eine andere Erkrankung die Ursache für die niedrigen Schilddrüsenwerte des Hundes ist. Denn weitere Krankheiten, beispielsweise Diabetes mellitus(Zuckerkrankheit), können ebenfalls niedrige Schilddrüsenwerte verursachen.

Zusätzlich kann zur Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt werden. Diese Untersuchung nehmen Tierärzte aber nicht routinemäßig vor. Sind die Blutergebnisse nicht eindeutig, kann eine sogenannte diagnostische Therapie vorgenommen werden. Der Tierarzt behandelt den Hund hierbei über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit Schilddrüsenhormonen. Bessern sich unter der Therapie seine Beschwerden, liegt Schilddrüsenunterfunktion vor.

Behandlung:

Der Tierarzt behandelt eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund durch die Gabe der fehlenden Schilddrüsenhormone. Der Besitzer verabreicht das synthetische Schilddrüsenhormon (Levothyroxin) als Tablette oder Saft. Diese Hormone muss der Hund täglich, wie vom Tierarzt verordnet, erhalten.

Die Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion kann lebenslang notwendig sein. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt sind wichtig, da jeder Hund individuell andere Mengen des synthetischen Hormons benötigt und die Therapie regelmäßig wieder angepasst werden sollte.


Kopftremor / Head Bobbing

Was versteht man unter dem Begriff Kopftremor oder Head Bobbing?

Ein Symptom, bei dem Hunde plötzlich anfangen mit dem Kopf zu wackeln, zu zittern bzw. diesen zu schütteln, wird in Fachkreisen Head Bobbing bzw. Kopftremor bezeichnet.

Neben dem Dobermann sind auch andere Rassen, wie die englische oder französische Bulldogge, sowie der Boxer betroffen. Hierbei
handelt es sich um ein gutartiges Syndrom, das keinerlei Behandlung bedarf. Lebensqualität und Lebenszeit sind dabei nicht eingeschränkt. Zwischen den
Episoden könnten Tage bis Monate vergehen, in denen keine Symptome auftreten. Auch ein völliges Verschwinden der Symptome ist möglich. Bis heute ist die Ursache nicht geklärt, epileptische Anfälle werden jedoch ausgeschlossen.

Wackelt oder zittert Ihr Dobermann auch mit dem Kopf?
dobermann.kopftremor@gmx.de

Unser Anliegen ist es, eine Studie zu eröffnen, zu deren Realisierung wir um Ihre Mithilfe bitten!
Ziel unserer Studie ist, Aussagen hinsichtlich Häufigkeit, Verlauf, klinischem Bild und genetischer Prädisposition (Veranlagung) zu treffen.

Dadurch erwarten wir uns langfristig diejenigen Gene zu identifizieren, die an der Entstehung des Kopftremors beteiligt sind. Dies
führt zu einem besseren Verständnis des Syndroms und trägt gleichzeitig dazu bei, gewonnene Erkenntnisse auf ähnliche Syndrome beim Menschen zu übertragen. Des Weiteren wollen wir Besitzern und Züchtern Hinweise und Hilfestellung geben, wie sie am besten damit umgehen.

Für die Studie werden gesucht:
Betroffene Dobermänner (auch bereits verstorbene und andere Hunderassen) mit Kopftremor, bevorzugt reinrassig mit Abstammungsnachweis

Nicht betroffene, gesunde Dobermänner mit Mindestalter 5 Jahre, die bisher nie einen Kopftremor gezeigt haben – bevorzugt reinrassig mit Abstammungsnachweis – unabhängig vom Alter wenn Wurfgeschwister vom Kopftremor betroffen sind.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei uns!
Martina Wolf Tierärztin Neurologie

E-Mail: dobermann.kopftremor@gmx.de
Telefon: 0049 170/6221026 oder 0049 89 2180 2650
Fax: 0049 89/21806240
www.med.vetmed.uni-muenchen.de


Kreuzbandriss

Anders als beim Menschen, ist ein Kreuzbandriss beim Hund in den meisten Fällen nicht auf einen Unfall zurück zu führen. In über 80% der Fälle, handelt es sich um einen durch Verschleiß (degenerativen) hervorgerufenen Kreuzband(an)riss, der während einer normalen Aktivität auftritt.

Häufig zeigt der Hund für 2-3 Tage eine Lahmheit, die dann für einige Wochen wieder verschwindet. Da der Hund nach diesen paar Tagen keine Lahmheit mehr zeigt, darf er meist weiter frei laufen und wird nicht ausreichend geschont. Hier passiert es dann oft, dass z.B. durch schnelle Drehbewegungen plötzlich eine hochgradige Lahmheit auftritt. Das liegt daran, dass das vorher schon geschwächte Band vollständig reißt und das Gelenk dadurch instabil wird. Ein bis zwei Tage zeigt der Hund eine sehr deutliche Lahmheit, danach belastet er die Gliedmaßen wieder besser. Häufig wird es als Heilung interpretiert, da es dem Hund immer besser geht. Leider trügt der Schein, denn nach erneuter intensiver Belastung verschlimmert sich die Lahmheit wieder. Ein weiteres Zeichen für einen Kreuzband(an)riss ist der Sitztest. Beim Sitz strecken die Hunde die betroffenen Gliedmaßen zur Seite, da die Beugung des Kniegelenkes Schmerzen hervorruft. Die Folge von Kreuzband(an)rissen ist eine Arthrose im Kniegelenk und oft wird auch der Meniskus beschädigt. Um einer Arthrose vorzubeugen, sollte ein Kreuzbandriss operativ behandelt werden.

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